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...PROJEKTBESCHREIBUNG |
Labourmarket Monitoring (LAMO) - Arbeitsmarktmonitoring Im Zuge des INTERREG III A Projekts "Arbeitsmarktmonitoring (LAMO)
- Entwicklung, Anwendung und Validierung eines Monitoringinstruments zur
regelmäßigen Beobachtung der Veränderungen am Arbeitsmarkt
im Zuge der EU-Erweiterung" wurde gemeinsam mit nationalen und internationalen
ExpertInnen ein Monitoringinstrumentarium entwickelt, das verlässliche
Daten betreffend der Veränderungen am Arbeitsmarkt - unter besonderer
Berücksichtigung des Potenzials an grenzüberschreitenden ArbeitspendlerInnen
bzw. ArbeitsmigrantInnen liefert. Das Monitoringinstrument wurde vor dem Hintergrund und unter Einbeziehung zahlreicher Studien entwickelt, die einhellig zu dem Schluss kamen, dass aufgrund der mangelnden Prognosegenauigkeit nur eine einheitliche Informationsbasis und somit ein regelmäßiges Monitoring verlässliche Daten bezüglich der Entwicklungen am Arbeitsmarkt liefern kann . Ziel von LAMO I war es, die objektiven Arbeitsmarktdaten durch Informationen betreffend der subjektiven Bereitschaft der Menschen in den Grenzregionen zu pendeln bzw. zu migrieren, zu ergänzen, um Entwicklungen abschätzen zu können. Um die gesamte Arbeitsmarktsituation zu erfassen, muss der Bedarf an Arbeitskräften in den Regionen ebenfalls erfasst werden. Das Monitoringinstrumentarium umfasst ExpertInnenbefragungen (Link zu ExpertInneninterviewauswertung bei den Arbeitsunterlagen), Haushaltsbefragungen (Link zu Haushaltsbefragungsergebnissen) und Unternehmensbefragungen (Link zu Unternehmensbefragungsergebnissen). Der Stichprobenauswahl für die Befragungen liegt eine raumstrukturelle und regionalökönomische Analyse (Link zum Dokument bei den Arbeitsunterlagen) zugrunde, die von der ÖIR-Informationsdienste GmbH erstellt wurde. Der Auswahl der Stichproben wurde besonderes Augenmerk geschenkt, da nur in jenen Regionen Befragungen durchgeführt werden, die aufgrund ihrer Voraussetzungen überhaupt Pendel- bzw. Migrationspotenzial bergen. Im Rahmen von LAMO II wird mit dem in LAMO I entwickelten standardisierten Monitoringinstrumentarium in einer zweiten Welle die Migrations- bzw. Pendelbereitschaft der Menschen in den Grenzregionen Ostösterreichs mit der Slowakei, Tschechien und Ungarn sowie andererseits der Bedarf an Arbeitskräften in den entsprechenden Regionen und Branchen erhoben, um der Gesamtsituation am Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Auf subjektiver Seite muss vor allem beobachtet werden, ob das Potenzial
an ArbeitsmigrantInnen sinkt oder steigt bzw. ob sich die Vorstellungen
betreffend Arbeitsmigration konkretisieren (z.B. hinsichtlich des Zeitpunktes,
der Zielregion, der getroffenen Vorbereitungen) und ob der Bedarf an qualifiziertem
Personal sinkt bzw. steigt. |
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